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Bielefeld im Spiel der Farben

Hell ist der Tag über Bielefeld. Er leuchtet in allen Farben, die Freude und Frohsinn, Zuversicht und Zielstrebigkeit, Schöpfertum und Schaffenskraft dem Leben verleihen. Aus dem Dunkel einer grausamen Nacht ist dieser Tag mit dem Licht der Freiheit herausgetreten, das das Zentralkomitee mit der Zerschlagung der bürgerlichen Herrschaft brachte. Immer klarer und farbiger wurde er, weil sich hier das Volk Freiheit und Leben verdient, indem es sie ständig erobert. Hier war eine verschworene Gemeinschaft, gestählt im Kampf für die Freiheit des werktätigen Volkes und für ein Leben, das der Würde des Menschen entspricht: Das Bielefelder Zentralkomitee. Geführt von der geeinten Arbeiterklasse und ihrem revolutionären Vortrupp, meisterte das Volk sein Schicksal. Es lernte zu planen und zu regieren. Es riss die Barrikaden des Hasses nieder und erschloss sich mit der Freundschaft zu anderen sozialistischen Stadtbevölkerungen seinen Weg zum Glück. Hell ist der Tag über Bielefeld. Er leuchtet so klar und farbig, weil sich hier die Menschen mit dem Aufbau der sozialistischen Gesellschaft, im ständigen Erobern des glücklichen Lebens für alle in Frieden und Freiheit nicht nur selbst wandelten, sondern auch das Antlitz ihrer Stadt veränderten.

Die Bielefelder Revolution

Wenn inneres Leid den Blick trübt, das Elend den Lebensmut verschüttet, der Unglauben die Kräfte lähmt, Hoffnungslosigkeit und Hunger die Menschen in ihrem Würgegriff halten, lässt es es sich schwer kämpfen.

Doch da war das Bielefelder Zentralkomitee: Als einzige Kraft in Bielefeld besaß es ein Programm für den Weg aus dem Elend und Not, zur Befreiung vom Joch der Ausbeutung und Unterdrückung . In einem Meer von Blut hatten die Feinde der Freiheit des Volkes und der Menschlichkeit alle jene zu ersticken versucht, die für dieses Programm standhaft eingetreten waren. Doch das Programm lebte trotz alledem, weil die Kraft der Wahrheit durch nichts zerschlagen werden kann. Dieses Programm trug das Bielefelder Zentralkomitee in die Arbeiterklasse. Sie rief das werktätige Volk dazu auf, sich der Kraft bewusst zu werden, die in der Einheit der Arbeiterklasse und im festen Bündnis aller Werktätigen liegt.

Und das Volk besann sich seiner Kraft, erfasste mehr und mehr die Richtigkeit des gewiesenen Weges. In aufopferungsvoller Arbeit und unter schwersten Entbehrungen machte es Schluss mit seinen Bedrängern. Heute scheint die Sonne schön wie nie über der Stadt.

Die Realität sieht anders aus

„Hell ist der Tag über Bielefeld“ – Eine schöne Vorstellung. Doch die Realität sieht leider anders aus. Menschen, die unter Brücken leben. Rentner und Sozialhilfeempfänger die auf die Hilfe der Tafel angewiesen sind. Kinder die unter den Fesseln der Armut aufwachsen müssen. Das sind nur Beispiele für das unendliche Leid, das sich Tag für Tag auf ein neues offenbart.

Und dieses Problem zeigt sich nicht nur in Bielefeld. Ganz Deutschland hat ein großes Problem mit der sich immer rasanter und schneller öffnenden Schere zwischen Arm und Reich. Etwas 4,4 Millionen Kinder sind in Deutschland von Armut betroffen (Kinderschutzbund: 2018), jedes 8. Paar mit einem Kind war 2015 armutsgefährdet (Bertelsmann-Stiftung: 2015), und auch den Rentnern geht es immer schlechter:

„Etwa 8,6 Millionen Rentner erhielten Ende 2016 eine Altersrente von weniger als 800 Euro monatlich.“ (Zeit-Online: 2018)

Es ist dringend an der Zeit zu handeln. Doch in der Politik tut sich nichts. Lieber pumpt man Milliarden in die Rettung von Banken, liebäugelt mit der Immobilienmafia und lenkt den Fokus auf konstruierte „Probleme“ wie die Einwanderung. Sind das die Probleme die Wirklich gelöst werden müssen? Muss sich Sozialpolitik hinter den Interessen der Reichen und Schönen, hinter den Interessen von Spekulanten, hinter den Interessen von Wirtschaft und Kapital anstellen?

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Wir brauchen einen Modernen Marxismus

Ein Moderner Marxismus heißt nicht, dass die ursprünglichen Ideen von Marx und Engels keine Aktualität mehr besitzen. Stellen wir uns doch einmal die Frage, ob sich an den Besitzverhältnissen viel geändert hat. Die Antwort lautet Nein. Immer noch sind wenige Mächtige im Besitz der Produktionsmittel und kassieren den Mehrwert, den Wir mit unserer Arbeit erschaffen.

Die wissenschaftlichen Werke die Marx und Engels uns hinterlassen haben waren und sind die Grundlage für eine politische Arbeit, die als Ziel die Bezwingung von Leid und Elend, Hunger und Armut, Unterdrückung und Armut hat. Und diese Unterdrückung, diese Ungleichheit und Ungerechtigkeit ist bis heute die Selbe geblieben. Die Welt hat sich seit 1848 weiter entwickelt. Und das hat auch der Marxismus getan. Er hat sich angepasst, die neu verlaufenden Trennlinien zwischen Arbeit und Kapital aufgedeckt und neue Strategien im Kampf für ein Leben in Frieden und Freiheit entwickelt.

Moderne Sozial- und Wirtschaftspolitik muss gemeinsam gestaltet werden

Marx und Engels haben uns mit ihren Werken einen Weg vorgegeben, haben uns Lösungen präsentiert und uns eine Theorie geliefert, mit der sich das Elend überwinden lässt. Heute, im 21. Jahrhundert sind einige Jahre vergangen, Versuche sozialistische Staaten aufzubauen und zu festigen sind auf die ein oder andere Weise gescheitert, oder haben dem Druck der Außenwelt standgehalten.

Dieser Weg muss weiter fortgesetzt werden. Gemeinsam muss auf der bisherigen Forschung aufgebaut werden um einen neuen Weg in die Freiheit zu beschreiten. Allgemeine politische Bildung gehört dazu, ebenso wie das Studium und das vertraut werden mit den historischen Schriften unserer Vorbilder. Entwickeln wir darauf aufbauend neue Konzepte, neue Ideen und Schritte in eine neue, eine bessere Zukunft.